Eine Datenbank ist nichts anderes als ein sicherer Lagerraum für Informationen, also Daten. Fast schon wie das Archiv einer Bücherei.

Dieser Lagerraum muss bestimmte Kriterien erfüllen. Die Informationen müssen teilweise lange gelagert werden und sie müssen vor Verlusten geschützt werden.

In einer Bücherei wäre das beste Archiv auch nichts wert, wenn die alten Buchschätze durch eine Flut, einen Brand oder einen Diebstahl vernichtet werden.

Außerdem müssen mehrere Menschen gleichzeitig die Möglichkeit haben, an der Datenbank also am Archiv zu arbeiten. Stell dir vor, wie lange es dauern würde, wenn du im Alleingang 20.000 Titel im Archiv pflegen müsstest.

Auch muss es Kontrollstrukturen geben, damit zwei Mitarbeiter nicht gleichzeitig am gleichen Dokument eine Änderung vornehmen können, sondern nur die neuste Änderung zählt.

Wie alle Dinge im Leben kosten auch Datenbanken Geld. Dementsprechend muss man darauf achten, dass nur die notwendigen und wirklich wichtigen Daten darin abgelegt werden.

Ein Lagerraum oder Archiv hätte zum Beispiel keinen Sinn, wenn du darin nur das Schmierpapier der letzten 20 Jahre aufbewahrst. (Außer du forscht zum Thema Schmierpapier…)

Bei jedem Unternehmen und bei jeder Anwendung werden andere Informationen benötigt. Zum Beispiel können das Daten zu Rechnungserstellung, Umsatzberechnung und Personalverwaltung sein.

Eine Datenbank hat also die Aufgabe die Daten strukturiert abzuspeichern und bei Bedarf einen kontrollierten Zugriff zu ermöglichen.

Man kann sich derartige Datenbanken auch wie Excel-Tabellen vorstellen. Für jede Art von Datensatz gibt es eine Tabelle. Eine Tabelle für die Rechnungen, eine für Personalia, eine für die Produkte.

Das darüberliegende Datenbanksystem sorgt jetzt einfach dafür, dass diese Tabellen entsprechend verwaltet werden.

Datenbanken sind heutzutage kaum mehr wegzudenken. Zum Beispiel ist WordPress ein Content Management-System, welches eine Datenbank benutzt, um Blog-Beiträge (wie diesen hier) zu speichern und auszuliefern.